Jahresrückblick 2021

„In jeder Herausforderung steckt eine Chance!“

Ein Jahresrückblick macht besonders viel Freude, wenn er positiv und konstruktiv ausfällt – so wie im Fall von Sonepar Österreich: Ein erfolgreich veranstalteter »Sonepar Partnertreff«, konkretes Wachstumspotenzial in den Niederlassungen, Erweiterungen bei Lagerfläche und Standorten sprechen eine deutliche Sprache. Wir baten die Geschäftsführer Michaela Wambach-Gschaider und DI (FH) Uwe Klingsbigl um eine unternehmerische Rückschau auf das turbulente Vorjahr.

Interview: Thomas Buchbauer und Thomas Graf-Backhausen
Text: Mag. Sandra Eisner

Das Jahr 2021 wird wohl aus vielerlei Gründen eine besondere Erwähnung in Geschichts- und auch zahlreichen Geschäftsbüchern finden. Pandemiebedingte Herausforderungen, Versorgungslücken, ein aufgebrochenes Gedankengut von »Sicherheit« – die Welt hat sich gewandelt. Und tut es weiterhin. Den Veränderungen müssen wir uns alle stellen – das weiß und lebt auch der Elektrogroßhändler Sonepar Österreich. So erfolgten im vergangenen Jahr zahlreiche Neuerungen in den österreichischen Niederlassungen und auch das Logistikzentrum in Sattledt wird aktuell erweitert auf eine Lagerfläche von rund 20.000 m2. Die beiden Geschäftsführer von Sonepar Österreich, Michaela Wambach-Gschaider und DI (FH) Uwe Klingsbigl, blicken für die i-Magazin-Leser zurück auf ein bewegtes Vorjahr und deuten dessen Auswirkungen auf die aktuelle Situation.

Frau Wambach-Gschaider, Herr Klingsbigl – wie gestaltet sich die wirtschaftliche Situation von Sonepar nach Abschluss des letzten Jahres?

Klingsbigl: Das vergangene Jahr war eines der erfolgreichsten für Sonepar in Österreich. Nach früheren Schwierigkeiten sind wir inzwischen auf einem Niveau bzw. einer Ebene angekommen, in der uns auch aus der Sonepar Gruppe großes Vertrauen entgegengebracht wird. Konkret bedeutet das einen zweistelligen Prozentwachstum für den Umsatz in Österreich, womit wir – neben anderen Standorten in diversen Ländern – einen guten Beitrag zum weltweiten Gesamtumsatz von Sonepar leisten.

Worauf basiert diese positive Entwicklung?

Klingsbigl: Der Zugewinn im Umsatz zeigte sich einerseits im sogenannten Kerngeschäft (Elektroinstallationsmaterial) und andererseits in einem starken Wachstum im Bereich der erneuerbaren Energien. Zum Gesamterfolg hat jedoch auch die veränderte Rohstoffsituation (Kupfer) ihren Beitrag geleistet mit den stark steigenden Zuschlägen.

Konnten Sie anlässlich des ersten Lockdowns im Jahr 2020 erkennen, dass der Bedarf an Weiß-/Braunware deutlich gestiegen ist?

Klingsbigl: Ja und der große Bedarf an diesen Komponenten über den Elektrogroßhandel hat sich auch über das Jahr 2021 fortgesetzt. Die Hersteller konnten nicht liefern und so wurde gekauft, was lagernd war. Der Bereich der Weiß-/Braunware stellt zwar keinen signifikanten Einfluss auf den Gesamtumsatz dar, ist für uns jedoch die Ergänzung, um in Österreich als Vollsortimenter agieren zu können. Es hilft uns sehr stark, unser Kerngeschäft zu treiben und macht uns als Elektrogroßhandel komplett.

Wie zeigt sich aktuell die Margensituation in Bezug auf die Energiewende? Welchen »Hebel« gibt es hier, etwa im Bereich der Elektromobilität?

Klingsbigl: Das Thema Elektromobilität oder Photovoltaik reduziert sich ja nicht nur auf die Komponenten für diese Geschäftsfelder. Es zeigt sich ein stark gestiegener Bedarf im Bereich der Verteilungen, woraus eine Knappheit der Komponenten im Moment resultiert. Getrieben durch PV und Elektromobilität gewinnt dieses Kerngeschäft massiv an Bedeutung. Zusätzlich darf man auch nicht vergessen, dass die Bereiche an sich nicht mehr so unprofitabel sind, wie sie es früher waren. Inzwischen hat sich daraus ein Standardgeschäft entwickelt.

Im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie 2019 – welche Auswirkungen auf die Lagerwirtschaft sind zu spüren?

Klingsbigl: In unserem Geschäftsbereich gibt es eine sehr starke Inflation – was hinlänglich bekannt ist – das bedeutet, wir haben bei gleicher Menge einen gestiegenen Lagerwert. Zusätzlich gibt es einen gestiegenen Bedarf und dem müssen wir Rechnung tragen. Es herrscht von Kundenseite viel Unsicherheit in Bezug auf die Versorgung, die Lieferwege funktionieren nicht mehr so, wie wir es gewohnt waren. Als Beispiel sei hier die Verknappung der flexiblen Installationsrohre (»Schlauch«) im April/Mai 2021 erwähnt: Nachdem man früher aus diversen Fabrikaten wählen konnte, so nimmt man jetzt, was man bekommt. Die Versorgungsthematik wird uns weiterhin beschäftigen, aktuell etwa bei Schaltgeräten und auch Kabeln. Momentan gibt es noch Bestände, allerdings werden in absehbarer Zeit keine Aluminiumkabel mehr verfügbar sein. Unserer Einschätzung nach wird diese Situation im gesamten ersten Halbjahr 2022 noch anhalten.

Die Elektrotechnikbranche befindet sich aktuell in einer guten Situation und ist mehr als ausgelastet – wie lange wird das so bleiben? Haben sie dazu eine Vorstellung?

Klingsbigl: Wir gehen davon aus, dass der Markt für die Elektrotechnik im Jahr 2022 weiterhin gute Aussichten bietet durch zahlreiche fertigzustellende Bauprojekte. 2023 wird sich ein bisschen anders gestalten, wenn man dazu die vorliegenden Zahlen interpretiert: Im vergangenen Jahr wurden in Wien 17.600 Wohneinheiten fertiggestellt, heuer wird diese Größenordnung ähnlich sein. Das vorhandene Bevölkerungswachstum von unter 10.000 bedeutet allerdings im Schluss daran: zwei Wohnungen pro einem neuen Einwohner. Diese Entwicklung wird eine gewisse Zeit gut gehen, kann aber irgendwann dazu führen, dass es zu wenig Menschen für zu viele neue Wohnungen gibt. Was die Baugenehmigungen in 2023, also den Bereich Neubau anbelangt, wird es zu einer Einpendelung/Abschwächung kommen und was dann übrigbleibt, ist ein riesengroßer Bedarf im Bereich PV, erneuerbare Energie, E-Mobilität. In Deutschland rechnet man in den nächsten Jahren mit einem Bedarf von 10 Millionen Ladepunkten für E-Autos, umgerechnet auf Österreich bedeutet das rund 1 Million. Dieser Wert ist sehr plausibel, denn irgendwann wird jedes Einfamilienhaus zwangsläufig eine Wallbox besitzen. Das bedeutet also, dass es einen großen Bedarf in den zwei neuen Themenbereichen (PV/erneuerbare Energien und Elektromobilität) gibt, man darf dabei aber auch das Thema der Renovierung nicht vernachlässigen. Die Österreicher sind bereit zu investieren, scheitern aber oftmals daran, die entsprechende Ware zu bekommen sowie jemanden, der sie verbaut.

Das Ende von Heizöl und -gas im privaten Wohnbereich steht vor der Tür. Hier nur auf Lösungen mittels Fernwärme zu setzen, wird nicht funktionieren. Wie haben Sie sich im Bereich des elektrischen Heizens (Wärmepumpe, Infrarotheizung) positioniert?

Klingsbigl: Bis Dezember des Vorjahres war der Bereich Elektroheizung kombiniert mit jenem der erneuerbaren Energien. Schlussendlich hatten wir bemerkt, dass wir in den letzten Jahren beim Thema Heizung nicht ganz Schritt halten konnten mit der Entwicklung des Gesamtunternehmens. Mit Infrarotheizung und Wärmepumpen gibt es viel Potenzial, das bespielt werden kann. So haben wir uns nun neu aufgestellt und den Bereich HLK in der Konsumgeräteabteilung integriert, um einen größeren Fokus darauf legen zu können. Bei der Thematik der Wärmepumpe müssen wir noch Know-how aufbauen, damit haben wir uns bisher weniger beschäftigt. Den Sektor der Infrarotheizung versuchen wir zu bespielen, was hier entgegenwirkt, ist die Verordnungsthematik. »Infrarot « ist nach wie vor noch etwas verpönt, da die Stromheizung an sich von der Bundesregierung noch nicht akzeptiert wird.

Frau Wambach-Gschaider, wenn Sie auf das vergangene Jahr zurückblicken – wie wurde es im Personalbereich erlebt?

Wambach-Gschaider: 2021 war ein herausforderndes Jahr, die Pandemie hat uns alle sehr beschäftigt. Einerseits war es schwierig, Personal zu finden, andererseits war auch bei vielen MitarbeiterInnen Unsicherheit vorhanden, wie sich der weitere Verlauf der Krise auswirken würde. Doch wir haben das bei Sonepar richtig gut hingekriegt und die Stimmung konstant hochgehalten. Es hat uns zusammengeschweißt, in dieser schwierigen Zeit zusammenzuhalten und uns gegenseitig Kraft und Mut zu spenden. Jahresrückblickend können wir darauf sehr stolz sein. Wir verfolgen den Mittelweg, dass sowohl die MitarbeiterInnen als auch wir zufrieden sind, sodass wir unter die Krise irgendwann einen Haken setzen können und sagen: „Wir haben das Beste daraus gemacht, das uns möglich war.“ Was wir im Zuge der Pandemie festgestellt haben, ist, dass die Trennungsbereitschaft vom Unternehmen nicht mehr so groß ist wie zuvor – auch aufgrund der gemeinsam durchgestandenen Herausforderungen.

Welches Resümee ziehen Sie rückblickend zum in Wien stattgefundenen Sonepar Partnertreff?

Wambach-Gschaider: Vorab hatte sich die allgemeine Situation in Richtung erneuter Lockdown zugespitzt und so konnten wir auch nicht wissen, welche Maßnahmen schließlich gelten würden. Somit war es eine – im Vorfeld – schwierige Ausgangssituation, aber aufgrund unserer vielen Vorbereitungsmaßnahmen haben wir schlussendlich beschlossen, den Partnertreff zu veranstalten, sollte es möglich sein. Auch durch die Zusagen unserer Partner haben wir gemerkt, wie wichtig diese Entscheidung war, einen Rahmen zu bieten, um sich wieder persönlich auszutauschen und Neuheiten zu präsentieren. Es war bereits in der Vorbereitungsphase großer Enthusiasmus zu spüren. Und rückblickend war es absolut richtig, die Veranstaltung (mit einem durchgängigen Sicherheitskonzept) durchzuführen – wir würden diese Entscheidung wieder genauso treffen. Der Partnertreff war eine erfolgreiche, schöne und wichtige Veranstaltung, für die wir sehr positives Feedback erhalten haben.

Herr Klingsbigl, in den Niederlassungen in Kärnten – Klagenfurt und Villach – gab es in der Vergangenheit signifikante Veränderungen. Was hat dazu geführt? 

Klingsbigl: Die Sonepar-Niederlassung in Klagenfurt hat sich immer gut im Mittelfeld bewegt und durch die Integration der GFI (2018) einen großen Schub nach vorne erhalten. Durch die Zusammenführung der beiden Häuser Sonepar und GFI wurde eine Größenordnung erreicht, die uns neue Möglichkeiten aufgezeigt hat. So wurde es nach der Eröffnung einer Zweigniederlassung in Lienz (Osttirol) bald ersichtlich und nahliegend, dass sich in dieser

»südlichen Achse« der Standort Villach anbietet, denn Sonepar Österreich strebt eine flächendeckende Präsenz an. Diese haben wir auch erreicht. Der Standort in Villach ist für uns nicht nur eine Vertriebsniederlassung oder ein Abholstandort, wie er landläufig genannt wird, sondern gleichzeitig unser Transitpunkt für die Region Kärnten/Osttirol – die gesamte Auslieferung erfolgt aus einem Gebäude. Der Standort Villach hat sich im Vorjahr für den Süden Österreichs als große Stütze hinsichtlich Verfügbarkeit erwiesen, da wir dort eine kostengünstige Lagermöglichkeit haben, die auch in größerem Stil nutzbar ist.

Gibt es nach wie vor Überlegungen, in Südtirol zu expandieren?

Klingsbigl: In Südtirol ergab sich die Gelegenheit, eine komplette Vertriebsmannschaft (Selectra) zu übernehmen. Somit gibt es inzwischen eine Niederlassung in Bozen, die als Sonepar Italia betrieben wird. Zeitgleich wird eine Niederlassung in Trient gesucht, um nicht nur Südtirol, sondern auch das Trentino bespielen zu können – womit die Geografie der Sonepar Italia komplett wäre. Was ein österreichischer Großhandel in Südtirol nie schaffen kann, ist Vollsortimenter zu sein. Es gibt andere Standards für Kabel, Installationsschläuche, anderes Schaltermaterial etc., das bedeutet, Österreich wäre immer nur ein Randlieferant. Unsere Strategie, Vollsortimenter zu sein, kann in Südtirol nur durch einen italienischen Großhandel verwirklicht werden, der Zugriff auf österreichisches bzw. VDE-Sortiment hat. Das haben wir realisiert, indem ein 100%iger Zugriff auf unser Logistikzentrum in Sattledt ermöglicht wurde. Somit kann Sonepar Italia mit einer Zwei-Lager-Strategie – Padua und Sattledt – einen vollwertigen Großhandel für die Region anbieten.

Welche Veränderungen gab/gibt es in der Sonepar-Niederlassung Salzburg?

Klingsbigl: Was die KollegInnen aus diesem Standort in den letzten vier Jahren erreicht haben, sucht seinesgleichen in der Sonepar-Welt. Deshalb freut es uns umso, dass wir am 1. Oktober des Vorjahres den neuen Standort in Betrieb nehmen konnten. Es wurde mittlerweile ein Niveau erreicht, das den Entwicklungsvorstellungen von Sonepar entspricht.

Die Niederlassung in Innsbruck wird ebenfalls erneuert?

Klingsbigl: Der Sonepar-Standort in Innsbruck ist mittlerweile der letzte, der in ursprünglichem Design existiert. Neben der exzellenten Lage (Autobahnausfahrt Innsbruck Ost) verfügen wir über ein sehr großzügiges Platzangebot – die Halle umfasst fast 1.000 m2 Fläche, das Büro zwei Stockwerke. Dieser Standort bietet zwar viele Vorteile, war aber aus unserer Sicht nicht mehr zeitgemäß gestaltet. Deshalb freuen wir uns, dass wir voriges Jahr die Zusage bekommen haben, signifikant in Innsbruck zu investieren. Im 1. Stock wurde ein Schulungszentrum mit Lounge-Bereich eingerichtet, im Zuge der Bauphase 2 wird nun das gesamte Erdgeschoß neu gestaltet. Natürlich wird auch hier der Nachhaltigkeit Rechnung getragen im Sinne der Installation einer PV-Anlage. Schlussendlich wird auch das Lager umgebaut werden, sodass ein großzügiges Angebot ermöglicht wird.

Und welche Entwicklungen können Sie uns zum Standort in Vorarlberg nennen?

Klingsbigl: Der Standort in Wolfurt liegt mir persönlich sehr am Herzen und ich hoffe, dass die Erfolgsstory, die in Salzburg geschrieben wurde, auch hier möglich wird. Die Richtung stimmt bereits, an der Geschwindigkeit mangelt es noch, aber wir sind auf einem exzellenten Weg und haben die kritische Größe für Wolfurt inzwischen übersprungen. Der Umsatz wurde in Euro-Millionen bereits zweistellig, was für einen Standort wichtig ist, da er sich damit aus der Struktur heraus so finanzieren kann hinsichtlich Angebot, Mitarbeiter, Services und Leistungen, dass die Kunden dies auch wahrnehmen. Wir werden sowohl in das Personal als

auch in die Struktur investieren. In einem ersten Schritt wurde eine vernünftige Lösung geschaffen, um Kundenveranstaltungen in Wolfurt durchführen zu können. In weiterer Folge wird ein eigener Schulungsraum geschaffen werden. Zusätzlich wird es auch neue Büromöglichkeiten geben. Mit der Entwicklung des Standorts Wolfurt glauben wir, dass wir dort in den nächsten Jahren vieles erreichen können.

Welche Rolle spielt der Umweltgedanke – nicht zuletzt aus aktuellem Anlass – in der Sonepar-Welt?

Wambach-Gschaider: »Nachhaltigkeit« war bei Sonepar bereits 2021 im Fokus und ein Schwerpunktthema, das in den nächsten Jahren sicherlich nicht enden wird. Es ist uns von Sonepar Österreich ein großes Anliegen, einen Beitrag zu leisten und auch unsere MitarbeiterInnen mit dem entsprechenden Mindset auszustatten. Wir fühlen uns beauftragt, etwas für unseren Planeten zu tun. Innerhalb der Sonepar Gruppe muss jedes Land seinen Beitrag leisten und so wurden Arbeitsgruppen gebildet, die sich darum kümmern, Nachhaltigkeit effizient leben zu können. Auch unser Logistikzentrum ist beauftragt, an diesem Nachhaltigkeitsgedanken mitzuwirken – etwa hinsichtlich der Verpackungen. Ein weiterer Teilbereich gilt der Elektromobilität und so fiel der Startschuss, unsere Flotte langsam auf elektrisch betriebene Fahrzeuge umzustellen. Unser Ziel ist es, den »Verbrenner-Ausstieg« bis 2025 zu vollziehen.

Führt dieser Leitgedanke der Nachhaltigkeit auch zu Auswirkungen auf das Einkaufsverhalten/die Einkaufspolitik seitens Sonepar?

Klingsbigl: Es gibt ein Projekt von Sonepar International, dass besonders nachhaltige oder umweltfreundliche Produkte, die wir vertreiben, mit einer Markierung versehen werden. Momentan wird dazu an den Artikeldaten gearbeitet. Sonepar Österreich verfügt über 900.000 gelistete Artikel, die alle klassifiziert und bewertet werden müssen. Aktuell werden diese Daten aufbereitet.

Sonepar Österreich überraschte im vergangenen Jahr mit einem neuen Markenauftritt, einem abgeänderten Logo in neuem Design. Welchen Hintergrund können Sie uns dazu nennen? 

Wambach-Gschaider: Wir wurden im Vorjahr von der französischen Sonepar SA mit einer neuen CI beglückt, in diesem Zuge wurde auch das Logo geändert. Der Hintergrund zur Designänderung liegt darin begründet, dass das alte Logo aus zwei ineinanderlaufenden Kreisen aus unterschiedlicher Größe bestand. Diese symbolisierten die Werte »Lokalität« und »Globalität«. Die Symbolik der »Lokalität« war bedeutungsvoller ausgeprägt, was jedoch nicht mehr dem Zeitgeist entsprach gemäß den Entwicklungen – sowohl der Welt als auch jener von Sonepar – hin zu mehr Globalität. So war es an der Zeit, die beiden Kreise gleich groß zu gestalten, da die beiden Werte gleich bedeutsam sind. Das neue Logo, bzw. das neue Branding, wird nun in ganz Österreich angepasst.

Lassen Sie uns mit einem Ausblick auf den diesjährigen Sonepar Partnertreff schließen. Dieser soll in Salzburg am 20./21. Oktober stattfinden?

Klingsbigl: Viele Veranstaltungen wurden in den Zeitraum Herbst verschoben, so etwa die Light + Building vom 2. bis 6. Oktober. Mit den 14 Tagen Zeitversatz zur Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik glauben wir, einen guten Zeitpunkt gefunden zu haben, unser Event durchführen zu können.

Wambach: Wir werden mit dem Partnertreff 2022 bzw. seiner Organisation im Vorfeld wieder so verfahren wie mit der Veranstaltung im letzten Jahr in Wien. Das hat sehr gut

funktioniert. Der Partnertreff soll in gleicher Dimension in einer anderen Location stattfinden. Freuen Sie sich darauf und lassen Sie sich überraschen!

Frau Wambach-Gschaider, Herr Klingsbigl, vielen Dank für das Gespräch!

 © i-Magazin

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